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2013-06-11

Ein Wochenende für harte Eier... die wieder zurückspringen können...

Liebe Zuhörer, liebe Gelnagelträgerinnen, werte Sirs und Madams, auch Ihr da hinten und die Krabbler nicht vergessen...



Hmm, das war ja ein famos obskures Wochenende.


Mit insgesamt 5 Stunden Schlaf, "bisschen zu heftig hell". Aber gut...
Da war doch am Anfang dieses Smartphone-Einrichten von einem betagten Nokia 6300 zum Samsung S4. An alle diejenigen, die das in Zukunft tun wollen, rufe ich zu: Versucht es, aber nur wenn ihr guten Mutes und voller Tatendrang seid. Ihr wolltet wissen warum? Einmal ist es unerklärlich warum ich solche zwei Programme in solch übertriebener GUI brauche, um Mobiltelefon zu verwalten:


Es ist den meisten Menschen viel lieber weniger Farbe zu haben, dafür mehr benötigte Funktion. Warum werden zwei überhaupt nicht weiterverwendbare NEUE Kontaktexportformate genutzt? Gibt es nicht schon genug sinnlose Datenformate? Was soll dieses bekloppte selbst erfundene sbj-Format? Wenn man alle importierten Kontakte im Handy löschen muß, um sie in Google zu importieren und zu synchronisieren? Vor allem, wenn man erst im Internet recherchieren muß, wie man alle Kontakte mit einem Import in sein Google Konto importieren kann. Und das von einem Android Handy zu Google Konvertierung. (Die haben überhaupt nichts miteinander zu tun, gelle?
Mit allen anderen mir untergekommenen Android Telefonen war das vollkommen locker zu bewältigen. Wer auch immer das Kies programmiert hat oder entwarf, mein Müsli hat mehr Grips. Hauptsache schön bunt. Schämt Euch bei Samsung! Und hey Nokia warum soll ich, um meine Kontakte zu exportieren, mich bei euch anmelden und einen Striptease hinlegen? Sollte ich mich dann Anonymous einchecken? UUBSI böses Wort?

Eigentlich will ich Geld von den beiden Firmen, für die Zeit, die ich brauchte, um diesen Schlamassel durch zu stehen.

Nach der mehrstündigen Odyssee durch die Annalen der Möchtegern Schickimicki Smartphone-Progrämmchen (außen schön innen dreckig und gemein) war dann Stimmtraining angesagt. Meine Güte wie toll und angenehm das doch war. Gibt eine Doppel-Maja jeweils eine für die beiden Logopädenasse (Steffanie und Thomas). Da wurde mit Bällen gespielt, irgendwas richtig reingesteckt, Jan Delay persifliert, Videos mit George Clooney und John Malkovich gesehen, geblubbert, entspannt und heftig geträllert.
Die Nachtschicht warf mich dann vollends aus der Bahn, leichtes Hirnschleudertrauma, da es nur satte 65 Minuten Schlaf gab. Erst suchen nach roten und grünen Knöpfen in den Katakomben, dann 2,5 Stunden vor eine Linie sitzen und die flach legen. Wahhhhhhnnnnsiiinn(gääähn)nnn... Sonne irgendwo draußen.
War auch gut entschieden, mich vor dem 65 Minuten dauerndem Nickerchen beim Badgang, die Tarnung als Nichtzombine hingepfuscht zu haben. Aber danach der zweite Teil "Wir-sind-fluffige-Stimmenjodler" folgte, überspielte mein Hirn einfach das Torkeln und die zeitweisen Gedächtnisaussetzer auf dem Heim- und dem Hinweg mit posttraumatischem Gedächtnisverlust. Zumal natürlich genau meine Ausfahrt der Autobahn ohne Ansage im Radio einfach gesperrt wurde. Da hatte wohl jemand das gleiche Problem, wie ich in den letzten x Stunden. Egal, gerade eingeparkt, rief mich doch der Thomas an, ob es mir gut geht und ob ich noch erscheine. WOW! Soziales Engagement auf sprachlicher Basis mit emotional positivem Hintergrund, und schon erwachte ich etwas mehr. Blenden wir mal aus, daß meine Stimme noch ca. 3 Stunden brauchte auch in den höheren Lagen etwas Ton verlautbaren zu können, eigentlich eine nette Zeit vorher und nachher. Worauf bezog sich das jetzt? Ach war nur ein Gefühl. Die Sonnenbrille half - sie war auch verdammt groß und grandios dunkel!
Okay okay! Auch hier war mal ein Ende angesetzt, dachtet Ihr, weit gefehlt. Es kam noch ein grandioses rockiges Depeche Mode Konzert dazu. Als Halbzombine durch die Stadt tuckeln, meine Füße taten langsam weh, es begann zu regnen. Wie deprimierend - oder doch eher ermüdend? Als es dann los ging, Sitzplatz im Trocknen, stellte ich fest, soviel Energie der vier Hardcore-Rampensäue da vorne auf der Bühne... Mir hallte extrem diese "Enjoy the Silence" nach. Inhaltlich. Da zahlte sich das Stimmtraining aus, ich hätte als Tochter von Joe Cocker durch aus Bühnenerlbnisse vermitteln können. Blieb mir nochHüftschwingen, was dazu führte, daß meine Muskeln aaufgrund der langen Aktivphase eher Zuckungen machten als kreisten. Die hinter mir, hatten eher das Gefühl ich sei beim Techno.
Als die Heimfahrt blühte, war ich fuß-, hirn-, magen- und nackenmüde. Oberer Bahnsteig Westkreuz 0:06 ergatterte ich doch noch meinen Sitzplatz bis Tempelhof. Schöpfte ich neue Hoffnung.
Gestern habe ich dann bei Cyberport, mit ienem nette Verkäufer über meine Laptop Wünsche geredet und hatte Erfolg. Danke auch hier, mir konnte geholfen werden. Also geht es dann später diese Woche weiter in Richtung Konsolidierung der heimischen Elektrogeräte.


Danke Kinders,