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2009-11-03

Schlampenfest 2009

Tach Neugierige
Begonnen hat das Ganze mit der Verspätung des Autoverleihs unser Vehikel betreffend. Doch sind wir dann noch halbwegs pünktlich abgefahren, was bei Transen eben eine Stunde bedeutet. Unsere Fahrt gestaltete sich sehr angenehm und wir, Jenny Dark, Kira von Romberg und ich, haben uns alle gut verstanden. Halbwegs rechtzeitig kamen wir in Nürnberg an, stellten entsetzt fest, dass der beliebte Edeka nicht mehr existierte. Blieb also nur ein Einkauf im etwas entfernteren Norma übrig. Was dazu führte, das wir als einziges Markenprodukt CocaCola fanden und die Stylingphase sich erheblich verkürzte. Also mal wieder spontane Kreativitätsessensgebung. Als wir wieder von der Jagd zurückkamen, war der Nachtrupp bereits eingetroffen. Alles in Allem ging das Stylen sehr gut voran. Wir nahmen dann das Auto, was aber 6 Leute beinhaltete und fuhren ins Cartoon. Macht aber nichts bei einem S-Klasse Mercedes. Wir setzten die Rückbank beim Cartoon ab, leider erst gegen 22 Uhr - immerhin trafen wir noch Einige dort an. Aber mal langsam... gaaaanz langsam. Parkplatzsuche im Karree war echt gut und notwendig. Frau muß ja kurbeln lernen in so einem Wagen, da ging mir ab und an beim erkennen der Grösse des Wagens inklusive des Preises ab und an doch der Puffärmel auf. Trotzdem fand ich mich dann doch zurecht. Die vier warteten sogar auf uns. Der Abend im Cartoon verlief sehr angenehm und es entspannte uns alle. Ich traf Spohia als Mann, lernte etwas näher Fräulein Pupates kennen und Schwätzchen mit vielen Anderen. Sah auch Deanna wieder, was mich sehr erfreute.
Irgendwann entscheiden wir uns dann ins Parkcafe zu fahren. Dort sollten noch weitere zu finden sein. Auf der anderen Seite des Parks fanden wir einen Parkplatz, durchstapften den Park und siehe da, am Eingang posierten Mia und Pricilla angetrunken mit einer Gruppe junger Frauen ihre Person ins rechte Licht rückten. Innen erst Mäntel abegeben dann kamm es mir wie ein Spiessroutenlauf vor. Glotzobjekt ist nicht so ganz mein Ding, muß ich mir mal was einfallen lassen. Entweder ich stelle mich vor, hier meine Vorschläge:
  1. Gestatten, ich bin ein Mensch
  2. Hallo Süsser/Na Schneggschen?
  3. in Ohnmacht fallen
  4. Hacken zusammenschlagen und stramm stehen
  5. die Lippen blecken
Momentan kann ich da aber leider noch keinen Trend bei mir erkennen, welche Strategie und welchen Humor ich den Menschen angedeihen lassen mag. Vielleicht könnt ihr mir einen Tip geben. Mailt mir.
Wir fanden zu den Anderen und nahmen in einer kleinen ecke Platz, es war voll und speziell ich wurde irgendwann von den Stroboskopen geblendet, was irgendwann zu Kopfschmerzen führte. Also irgendwann sind wir dann Richtung Heimat eingekehrt.
Am Samstag entschieden Maja, Sylvia und ich einen kleinen Nürnberg Bummel zu tätigen. Liefen vom Gleisshammer bis zum Markt und wieder zurück. Wetterlich war es recht seltsam denn es war von Schnee bis Sonnenschein alles dabei. Natürlich wurden wir mitunter seltsam begafft, aber sonst war alles recht normal.
Nun kam der Abend immer schneller auf uns zu und ich bekam etwas Bammel vor meinem Vorhaben.
Wieder in der Wohnung sahen wir reges Treiben, dank Maren, die uns am Hauptbahnhof aufgabelte, kamen wir schneller heim. Unser Vorhaben mit anderen Mitfeiernden in die Stadt zu gehen, ging mal gehörig schief. Aber was soll es, klappen solche losen Absprachen in meinem Leben seltenst bis gar nicht.
Insofern war ich nicht sehr freudig und befand mich auch nicht gerade in Feierstimmung. Als wir sahen, wie eifrig schon gebastelt, genestelt, geschminkt, gezupft und sonstwas getan wurde beteiligten wir uns an der Vorbereitung mit persönlichem Einsatz. Also begann ich mein gewagtes Outfit anzuziehen und fragte dann um Rat. Von einigermaßen geschockt bis anheimelnd war alles vertreten. Jedoch schlossen irgendwann alle gemeinsam sich mit dem Mut machen zusammen und rieten mir das an zu behalten. Ein Dirndl. Sylvia flocht mir sogar noch zwei Zöpfe und fertig war das Heidi des Abends. So ging es nach der Taxibestellung und unserem Aufbruch zum Schlampenfest. Es war schon sehr seltsam in einem Dirndl auf zu tauchen. Wie es aussah, erkannten mich auch gar nicht alle Bekannten, doch fühlte ich mich irgendwann wohl, trotz meines etwas derangierten Aussehens.Diese Fest war mal wieder anders und es bedurfte noch einer Zwischenpause, in der Jenny und ich, Sylvia nach Hause brachten und uns in eine Discooutfit zwängten. Dann fuhr ich wie der zurück mit Jenny und tanzte noch eine gute Stunde. Irgendwann um 4 Uhr brachen wir auf.
California am Sonntag, ein Muss und ein Erlebnis. Leider war die Bedienung hoffnungslos alleine. Das nächste Mal sollten wir also dort bescheid geben, damit sie gleich eine zweite Bedienung hin zu bestellen. Es ging ja noch mal gut und die Rückfahrt war dann auch kein Problem.
Vielen Dank an Sylvia, Jenny, Kira, Maja, das Schlampenfestteam und alle die sich auch sonst angesprochen fühlen wollen. Für mich gab es ein Wochenende an dem ich meine eigenen Probleme mal vergessen konnte.

Eure durchleuchtete Vicky


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